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Pflegeheim mit eigener Philosophie
12.09.2012 Bericht Südkurier Orsingen, von Susanne Schön

12. September 2012 Hans Peter Storz (Landtagsabgeordneter, SPD) besuchte Da-Heim


Hans Peter Storz besucht Orsinger Da-Heim, um praktische Umsetzung im Familienunternehmen zu besichtigen.


Anita Muffler (rechts) führte Hans Peter Storz und Peter Wolf (verdeckt) durchs Da-Heim. Diese zeigten sich beeindruckt von der Philosophie des Familienunternehmens.
Bild: Schön
 
Hans Peter Storz (Landtagsabgeordneter, SPD) besuchte das Orsinger Pflegeheim Da-Heim. Beeindruckt sei er schon nach dem Besuch der Homepage gewesen. Es sei ihm gleich die Philosophie des Familienunternehmens aufgefallen. Er bewundere, wie man hier im ländlichen Raum das Risiko gewagt habe, sich in diesem Unternehmensfeld selbstständig zu machen. „Ihr Lebenswerk bietet Förderung, die dem Menschen gerecht wird.“
 
Der positive Eindruck verstärkte sich beim Gang durchs Haus und im Gespräch weiter. „Wir sind für Körper, Geist und Seele da“, erläutert Heimleiterin Anita Muffler. Dies zeigte sich zum Beispiel in dem Gebetsraum, der von allen Konfessionen und auch ökumenisch genutzt wird und dies sowohl bei Gottesdiensten oder als stille Rückzugsmöglichkeit. Auch beim öffentlichen Computer mit extra großer Tastatur wurde gestoppt. Hier konnte der Landtagsabgeordnete seinen Spieltrieb ausleben und bekam viel Lob für seine „Gedächtnisarbeit“. Beeindruckt zeigte dieser sich ebenfalls von der Einbindung im Dorfleben durch viele Aktivitäten zum Beispiel der Vereine oder Tanzcafe und Vorträge des Da-Heim. Auch Poststelle, Kiosk und Backwarenverkauf sorgen für Kontakte zwischen den Generationen.
 
Immer wieder ging es um den Wert des Menschen. „Durch Ihre vorherige Arbeit in der Palliativmedizin haben Sie einen besondere Einstellung entwickelt“, lobte Storz. Anita Muffler schmunzelte und zitierte eine Bewohnerin: „Das Beste kommt zum Schluss!“ Auch in der Demenz hätten Menschen viel zu geben und es käme im Alltag immer wieder zu besonderen Szenen. So hätten die Bewohner des Da-Heim nicht nur viel geleistet, sondern auch noch viel zu geben. Ebenso sei emotionales Lernen noch im Alter möglich. Es fände in der Gesellschaft ein Umdenken statt, machte Muffler aus. Alter und Sterben würde wieder wahrgenommen. Dies müsse in Würde erlebt werden können.
 
Die Strukturen der Pflege generell waren an diesem Morgen ebenfalls Thema. Anita Muffler berichtete, dass die Pflegeheime der Region sich regelmäßig träfen. Im Da-Heim wird ausgebildet und die 26 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden fortgebildet. Gemeinsam werde das Leitbild ständig weiterentwickelt. Anita Muffler wünschte sich, dass die Arbeit der Pflegeheime öffentlich mehr Wertschätzung gewänne. „Es gibt viel mehr Heime, die mit Herzblut arbeiten, als die wenigen, die dies nicht tun und negativ in den Schlagzeilen auftauchen.“
 
Als Resümee nahm Hans Peter Storz den Auftrag mit, zu überprüfen, warum private Pflegeheime die vorgeschrieben Prüfungen zahlen müssten und karitative nicht. „Ich wünsche mir, dass Sie so weiter machen.“ Anita Muffler war dankbar für Eckpfeiler wie die Pflegestufen im Alltag. Jedoch wünschte sie sich mehr Freiraum innerhalb der Eckpfeiler und weniger starre Bürokratie.


 
Bericht aus dem Südkurier Orsingen-Nenzingen, hier » zum Download PDF 



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